. Das ist bei der dezentralen Umwandlung von Wasserstoff in Strom und Wärme mittels Brennstoffzelle der Fall. Ein Heizkessel mit Stromkontakten ist nicht nennenswert
teurer als ein Heizkessel ohne Stromkontakte. In einer Wasserstoffwirtschaft fällt also rund die Hälfte der Energie als Strom an. Heute beträgt der Stromanteil hingegen nur ca. 13%.In einer
wärmegeführten Energiewirtschaft gibt es keine Energieverluste.
Jede Energie etwa oberhalb von 0 °C ist potentielle Nutzenergie. Es gibt daher keine “Abfallwärme”. Weil Wärme so kostbar ist wie Strom, wird sie auch genutzt werden, falls sie dezentral genug ist.
So
sind die Verluste (ca. 8%) durch die Verdichtung von Wasserstoff an der Tankstelle (700 bar) in Wirklichkeit keine Verluste, denn die bei der Verdichtung aufgewendete elektrische Energie wird exakt als Wärme
frei.
Auch bei der Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff mittels Elektrolyse müssen keine Verluste entstehen, wenn man als Standort einen wärmeverbrauchenden Betrieb auswählt. Das gewünschte
Temperaturniveau kann bis zu 900 °C betragen (HotElli).
In der solaren Energiewirtschaft gibt es keine thermodynamischen Maschinen zu Herstellung von Strom. Alle Energie-Umwandlungschritte sind
chemisch oder elektrochemisch - wie im richtigen Leben.
Durch die stärkere Elekrifizierung bei industriellen Prozessen wird der Nutzenergiebedarf sinken. Der Energiebedarf je Produkt wird auch
sinken.