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Zwischen Wasser und Bio-Energie gibt es eine enge Verwandtschaft. Vereinfacht könnte man sagen: wo Energie ist, da ist auch Wasser. Wasser
spielt schon bei der Erzeugung von Bio-Energie eine große Rolle, denn in vielen Regionen wird das Pflanzenwachstum durch Wassermangel begrenzt. Inzwischen werden weltweit ca. 20% der Felder künstlich
bewässert. Auf diesen Feldern werden 40% unserer Nahrungsmittel erzeugt. Die künstliche Bewässerung kostet Energie: Bau von Staudämmen, Pumpen von Wasser aus Brunnen oder durch lange
Rohrleitungen. Auch die Entsalzung von Meerwasser mit ihrem enormen Energiebedarf würde sich für den Anbau von Nahrungsmitteln und Energiepflanzen lohnen.(!) Mehr dazu erfahren Sie unter
“Bio-Revolution” weiter unten.Die enge Verwandtschaft gilt auch für die Trinkwasserversorgung. Wo Energie ist, können Brunnen betrieben werden oder Wasser von weit her herangeführt werden. Die
Infrastruktur dient gleichzeitig der Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen und der Bereitstellung von Trinkwasser. So kommt das Trinkwasser auch zu den Armen auf das flache Land. Die armen
Bauern werden Energie in die Städte liefern und nicht umgekehrt. Bei einer nicht korrupten Regierung werden die Bauern nicht lange arm bleiben.
Wo billige Energie vorhanden ist, herrscht auch Wohlstand. Damit können die nötigen Finanzmittel für eine Wasserstoff-Infrastruktur leichter beschafft werden. Wie überall bei solchen Dingen, gibt es beim
Start ein Henne-und-Ei-Problem. Man muss bei der Installation einer Energiewirtschaft auf Grundlage von Biomasse nicht mit gewaltigen Dimensionen starten, wie bei Staudamm-Projekten. So etwas kann eine
Nummer kleiner regional beginnen. |