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© Karl-Heinz Tetzlaff |
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Gegenwärtig versucht man die erneuerbaren Energien mit einem
Reparatur - Kit
in die vorgefundenen Strukturen einzupassen. Das ist aber ganz und gar nicht nötig, wenn man die vorgefundenen Strukturen anders nutzt, indem man Wasserstoff als sekundären Energieträger zur Energieverteilung einsetzt.
Auf dieser Seite soll beispielhaft dargestellt werden, was man in einer Wasserstoffwirtschaft nicht braucht. |
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Intelligentes Stromnetz Um bei wetterabhängiger Stromerzeugung
mit einer Vielzahl von Einspeisern ein stabiles Netz zu gewährleisten, muss eine zentrale intelligente Steuerung her. So werden an sich dezentrale Energien wieder in eine zentrale Struktur gezwungen. Die
Herren im Control Center können also jeden unerwünschten Stromerzeuger und jeden unpassenden Stromverbraucher abschalten. Das könnte sich auch Georg Orwell ausgedacht haben. Die Cyber-Krieger reiben sich
schon die Hände. Im Einzelen geht es um:
- smart meters als intelligente Zähler zur Steuerung des Stromverbrauchs von Haushaltsgeräten oder Industriezentren
- Super grid zum Ausgleich von Regionen und Ländern
- IKT-basierte Netze (Netze, die miteinander “reden” und dann Stromerzeuger oder Stromverbraucher geplant abschalten)
Solch eine Steuerung wird bei zunehmendem EE-Anteil nicht auf Stromspeicher verzichten können. Es finden mehrmals jährlich große wissenschaftliche Konfernzen statt, in denen um die besten Speicher
gerungen wird. Es gehr im Einzelnen um:
- Batteriespeicher um Strommangel für einige Stunden zu kompensieren
- Kurzeitspeicher, wie Schwungmassen oder Kondensatoren.
- Pumspeicher aller Art.
- Druckluftspeicher
- Chemische Speicher, die den Strom in eine lagerfähige Substanz umwandeln (Gas oder Flüssigkeit).
- Wärmespeicher z, B. um Solarrinnen-Kraftwerke auch nachts betreiben zu können.
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DESERTEC- Konzept Das 400 Mrd. € -Projekt von deutschen
Industriefirmen unter Ferderführung der Münchener Rückversicherung möchte mit einem Kontinente verbindendem Stromnetz lokale Stromerzeuger zusammenfassen um Schwankungen auszugleichen und 15% des deutschen
Strombedarfs abzudecken. |
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Nah- und Fernwärmeleitungen Mit Energie soll aus Gründen des
Ressourcen- und Klimaschutzes sparsam umgegangen werden. Mit Turbinen und Motoren kann man jedoch nur Strom produzieren, wenn gleichzeitig Wärme erzeugt wird. Daher muss die Wärme von den Kraftwerken in
dicken isolierten Rohren zum Verbraucher transportiert werden. Staßen von Städten und Dörfern auf diese Weise aufzugraben ist nicht billig.Peinlich nur, dass bei anhaltendem Erfolg von PV und Wind diese
Kraftwerke immer häufiger abgeschaltet werden müssen, so dass eine Wärmeversorgung künftig nicht mehr gewährleistet werden kann. |
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Schattenkraftwerke Schattenkraftwerke sind nach derzeitiger
Planung in großer Zahl nötig, ganz unabhängig davon, ob sie fossil oder nachhaltig betrieben werden. Sie werden aber am Erfolg des EE-Stroms ersticken (Betriebsstunden). |
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Smart grid ist völlig unnötig, wenn wir Wasserstoff ins Erdgasnetz lassen |
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Eine spinnerte Idee von Physikern im Verein mit der Großindusrie |
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Hauptsache die Kassen klingeln |
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So oder so nach vorherrschender Praxis unvermeidbar |
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Strom-zu-Methan-zu-Strom Unter dem Bergriff “power to gas”
haben im Jahre 2009 die Wissenschaftler Sterner (IWES) und Specht (ZSW) ein Konzept zur Stabilisierung der Stromnetze vorgeschlagen. Die Gasversorger finden das gut, weil Methan genau der Stoff ist, der ohnehin in ihren Netzen ist. Methan lässt sich wie Erdgas gut speichern und bei Bedarf wieder rückverstromen. Wenn man den Wasserstoff vom Wettbewerb ausschließt, ist das sicherlich die beste Methode das Netz zu stabilisiern.
Wie Herr Kurth von der Bundesnetagentur mutmaßt, wird diese Art der Stabilisierung Kosten verursachen und neue Stromtrassen erfordern. Wie recht er hat, denn der Überschuss-Strom aus PV und Wind
muss zunächst eingesammelt werden und in die Nähe der großen Erdgasspeicher gebracht werden und mit dem CO2 der Luft zu Methan konvertiert werden. Methan lässt sich beispiesweise mit GUD-Kraftwerken
rückverstromen. Hier ist zu bedenken, das die Stromtrassen und die Investitionen in die Technik nur mit geringer Stundenzahl betrieben werden. Auch der mittlere Strom-zu-Strom Wirkungsgrad ist mit ca.
31% nicht gerade berauschend. Das alles führt zu hohen Kosten. Das Bild unten macht die Kosten des power-to-gas-Konzeptes transparent. |
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Power-to-gas- Konzept von IWES und ZSW Dagestellt sind
Strompreise für einen durchschnittlichen Haushalt ohne Steuern und EEG-Umlage. Grundlage sind mittlere Stromerzeugungskosten von 10 ct/kWh, was für EE-Strom ambitioniert ist. Wenn die Stromerzeugung
gemäß den Zielen der Regierung überwiegend aus nachhaltigen Quellen erzeugt wird, so wird etwa ein Drittel des Stroms aus der Rückverstromung stammen müssen. Dann muss man etwa doppelt so viel Strom
produzieren als verbraucht wird. Das bedeutet mindestens eine Verdopplung der Netzkapazität. Trotzdem wird man noch Wind und PV abschalten müssen, weil die Installation eines Netzes für diese Stromspitzen
unbezahlbar wäre.Dabei ist schon berücksichtigt, dass die Stromerzeugung aus Biomasse und Wasser Teil des Stabilisierungskonzeptes sind. Wärmenutzung von Biomasse-Kraftwerken ist dann nicht mehr möglich.
Mag sein, dass Haushaltsstrom für 50 ct/kWh (ohne Steuern) noch nicht die Schmerzgrenze darstellt. Für die Industrie, die dann mehr als 40 ct/kWh zu zahlen hätte, wäre das ein Grund zum Aufbruch - ins
Ausland. Der daraus folgende wirtschaftliche Zusammenbruch wäre für die Haushalte noch gravierender. Im Vergleich dazu sind die Stromkosten in einer Wasserstoffwirtschaft
für Industrie und Haushalt in Höhe von 4-6 ct/kWh und geradezu eine Einladung an Investoren. In einer echten Wasserstoffwirtschaft kostet die Stabilisierung des Stromnetzes gar nichts.
Die Stromkosten sind also konstant, egal ob der Wind weht oder nicht. |
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Hochspannungstrassen Die Stromautobahnen müssen nach geltender
Ansicht weiter ausgebaut werden damit der EE-Strom eiche Chance bekommt. Dabei sind die Hochspannungsleitungen nur “die Spitze des Eisbergs”, denn das meiste Geld wird unter der Erde für die Verteilnetze
vergraben. Gebäude-Isolierung Gemäß “Energieziel 2050” der Bundesregierung
sollen alle Gebäude nach wissenschaftlichen Standards so isoliert werden, dass sie kaum noch geheizt werden müssen. Dass kann leicht mehrere 1000 Mrd. € kosten.Gegen eine Gebäude-Isolierung, die sich an
Wirtschaftlichkeit und Behaglichkeit orientiert ist nichts zu sagen. Maßnahmen die die Regierung zu Lasten der Hausbesitzer anordnet, um ihr Klimaversprechen zu erfüllen, sind mehr als fragwürdig.
Hier wurde lediglich das aufgezählt, was bereits umgesetzt wird. Alles dies sind Stranded Investments in Höhe von >>1012
€. Wer trägt eigentlich dafür die Verantwortung?Das alles sollte man im Lichte einer möglichen Wasserstoffwirtschaft bewerten, die auf dieser
Site und im Buch ausführlich dagestellt wird. Zur Orientierung: Die Installation einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft kostet für Deutschland einmalig ca. 40 Mrd. € ( 40*109) und
erspart der Volkswirtschaft ca. 300 Mrd €/a im Vergleich zur Energiewirtschaft heute. |
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aktualisiert: 25.04.2012 |
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Hauptsache schön teuer |
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Masten zu Pflugscharen |
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Umverteilung per Gesetz |
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Kollektive Verantwortungslosigkeit |
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