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Ein Ausweg aus der Öl-, Klima-, und Kostenfalle |
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© Karl-Heinz Tetzlaff |
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Beim Anbau von Energiepflanzen zur Herstellung von Wasserstoff gibt es einen fast geschlossenen Stoffkreislauf. Alle Mineralstoffe, die die
Pflanze aufgenommen hat, gelangen als gut verwertbare Asche wieder auf den Acker. |
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Aus 20 t Bio-Trockenmasse entstehen ca. 2,7 t Wasserstoff, der ca. 93% (bezogen auf den Heizwert) der Energie aus der Biomasse enthält. Die nicht
brennbaren Anteile können komplett als Asche dem Boden zurück gegeben werden. Anders als bei der Verbrennung, ist die Asche nicht verglast. Sie kann also gut von den Pflanzen resorbiert werden. |
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Nun ist es inzwischen leider so, dass ein großer Teil unserer Ackerböden “vergiftet” ist. Sollten Sie einmal den Boden von Hand
umgraben, heben Sie bitte die Erde nicht mehr als einen halben Meter hoch, sonst müssen Sie den Erdaushub auf die Deponie geben. Zuwiderhandlungen können strafrechtlich verfolgt werden. |
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Die Vergasungsanlagen schaffen eine Möglichkeit, den Boden zu entgiften. Der Feinstaubanteil enthält erfahrungsgemäß fast alle
missliebigen Schwermetallsalze. So ist es sinnvoll, ca. 5% der Asche zu deponieren oder diese der metallurgischen Verwertung zuzuführen.Auch beim CO2 und O2 (Sauerstoff) ist ein geschlossener
Stoffkreislauf gegeben. Da wir die CO2-Bilanz in den letzten 200 Jahren nachhaltig gestört haben, sollten wir uns bemühen, das frühere Gleichgewicht wieder herzustellen. Weil hier CO2 in konzentrierter Form
anfällt, ist das ohne nennenswerten Aufwand leicht möglich. Der in der Pflanze enthaltene Stickstoff wird bei der Vergasung zerstört. Stickstoffdünger muss also künstlich hergestellt werden. Dazu muss ca.
1% der Ernte in Form von Wasserstoff nach dem Haber-Bosch-Verfahren zu Düngemittel umgearbeitet werden. Wenn eine Biogasanlage mit einer thermischen Vergasungsanlage zusammenarbeitet, dann gelangt der größte
Teil des Stickstoffs über den Presssaft aus der Silage in die Biogasanlage. Da dieser Stickstoff in der Biogasanlage nicht zerstört wird, kommt er wieder auf die Felder. In dieser Bilanz ist also weniger als
1% des Bio-Wasserstoffs für die Herstellung von Stickstoffdünger notwendig. Der größte Teil des von der feuchten Biomasse mitgebrachten Wassers wird durch die Vergasungsanlage freigesetzt. Einen
substantiellen Beitrag zu Bewässerung kann diese kleine Menge aber nicht leisten. Das Wasser, das bei der Nutzung des Wasserstoffs entsteht, gelangt lokal in den Wasserkreislauf. Da dieses Wasser die
Qualität von destilliertem Wasser hat, kann es auch im Haushalt genutzt werden. |
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aktualisiert am 09.04.2009 |
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Komplett geschlossener Stoffkreislauf |
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Entgiftung des Ackers |
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Wenn das CO2 von der Wasserstofffabrik in die Luft abgegeben wird, dann wird der CO2-Kreislauf durch die CO2-Aufnahme der Pflanze
geschlossen. |
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Auch der Stickstoff wird aus Energiepflanzen gewonnen |
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Das Wasser wird der Natur zurück gegeben |
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