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Ein Ausweg aus der Öl-, Klima-, und Kostenfalle |
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© Karl-Heinz Tetzlaff |
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Ausgehend vom Baisisjahr 1956 haben sich die landwirtschaftlichen Ernte-Erträge in den folgenden 17 Jahren verdoppelt. Eine ähnliche
Ertragssteigerung kann auch von Energiepflanzen erwartet werden. Allerdings muss man das Basisjahr auf 2000 verschieben. Ungefähr zu dieser Zeit sind Energiepflanzen ins Blickfeld der Saatzuchtunternehmen
geraten. Wie aus einer umfangreichen Datenerhebung der EU hervorgeht, folgen die Ertragssteigerungen zeitlich einer linearen Funktion. Das bedeutet, dass die Erträge mit der Zeit prozentual abnehmen, bei
Lebensmitteln von anfänglich 6% auf heute 1,6% Ertragssteigerung pro Jahr. Das ist auch bei Energiepflanzen zu erwarten, wenngleich Züchtungserfolge heute schneller erreichbar sind. Benötigte man nach dem 2.
Weltkrieg noch etwa 25 Jahre für einen Züchtungserfolg, sind es heute weniger als 5 Jahre, mit Gentechnik auch schneller. |
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Im Jahre 2000 betrugen die Erträge bei Energiepflanzen nach Literaturangaben ca. 20 t/ha Trockenmasse. Diese Erträge werden sich voraussichtlich
in 17 Jahren verdoppeln (ca. 4%/a). In weiteren 34 Jahren werden sich die Erträge wiederum verdoppelt haben. |
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Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU bestand nach dem Krieg aus einer Verwaltung des Mangels. Durch die Steigerung der
Ernte-Erträge wurde 1979 ein Selbstversorgungsgrad von 100% erreicht. Bis zum Jahr 2000 ist der Selbstversorgungsgrad auf etwa 150%
gestiegen. Überschüssige Nahrungsmittel werden nun mit hohen Exportsubventionen trotz heftiger Gegenwehr in die 3. Welt exportiert und vernichten dort die bäuerlichen Existenzen. Mit der Produktion von Energie würden die Landwirte so gut verdienen, dass man die Überproduktion von Nahrungsmitteln aufgeben könnte.
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Mit Aufgabe der Überproduktion wird ein großer und ständig wachsender Anteil für die Produktion von Energiepflanzen frei. Auf diesen Flächen können dann stetig wachsende Energiemengen geerntet werden. Außerdem sind uns mit dem EU-Beitritt der osteuropäischen Länder
gewaltige überschüssige Agrarflächen zugewachsen. So bringen unsere Nachbarländer eine überschüssige Agrarfläche ein, die weit größer ist als die gesamte landwirtschaftliche Fläche Deutschlands. Mit
überschüssig
ist diejenige Fläche gemeint, die für die Nahrungsmittelproduktion nicht (mehr) gebraucht wird. Auf dieser Website wird unterstellt, dass die überschüssige landwirtschaftliche Fläche der neuen EU-Mitglieder als ha/Kopf auf alle Mitglieder (EU-25) verteilt wird. Die Angaben über
Potentiale und Energiepreise gelten daher für jedes Land der EU.Über Geld und Potentiale wird an anderer Stelle dieser Website genauer berichtet. |
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aktualisiert am 09.04.2009 |
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Durch höhere Erträge bei unseren Nahrungsmitteln wird die benötigte Ackerfläche immer kleiner. Auf den frei werdenden Flächen können
Energiepflanzen angebaut werden, deren Erträge immer größer werden |
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Diese vefehlte Agrarpolitik kostet den reichen Ländern eine Milliarde Euro pro Tag, den armen Ländern das Leben. Allein 30 000 Kinder
sterben pro Tag “an Armut”. |
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Durch eine solare Wasserstoffwirtschaft wird die Integration der neuen EU-Mitglieder erleichtert |
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