Ein Ausweg aus der Öl-, Klima-, und Kostenfalle

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© Karl-Heinz Tetzlaff

Wärme-Erzeugung mit Bio-Wasserstoff
Wärme
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Fossile Energien sind bei der Erzeugung von Wärme noch am ehesten gegenüber Bio-Wasserstoff wettbewerbsfähig. Vergleichsbasis ist an dieser Stelle die Situation im Durchschnitt derJahre2006 bis 2009 dargestellt. (Quelle: Bund der Energieverbraucher). In den Preisen sind auch die gesetzlichen Steuern enthalten. Die Erdgassteuer in Höhe von 0,55 ct/kWh wurde für Wasserstoff nicht in Ansatz gebracht.

Würde man heute das Erdgas gegen Bio-Wasserstoff austauschen, würden sich die Heizlosten halbieren. Da der Wobbe-Index von Wasserstoff  fast den gleichen Wert hat wie Erdgas, muss nicht einmal der Druckregler verstellt werden. Wasserstoffheizungen erfordern außerdem keinen Kamin und keinen Kaminkehrer. Wasserstoff kann darum im Haus viel dezentraler genutzt werden. Damit entstehen auch wemiger Verluste durch schlecht isolierte Heizungsrohre.

Dass man mit einer Kombination von Heizung und Brennstoffzelle noch viel energiesparender heizen kann, wird unter “Brennstoffzelle\Stationär” ausgeführt.

Es kann also festgestellt werden, dass Bio-Wasserstoff gegen fossile Energieträger auch bei simpler Verbrennung voll wettbewerbsfähig ist. Mit anderen Worten: Man kann zunächst eine Wasserstoffwirtschaft ganz ohne Brennstoffzellen starten. Das wäre für den Klimaschutz und Unabhängigkeit vom Öl schon ein gewaltiger Schritt. Die Erzeugung von Raumwärme erfordert immerhin 50% unserer Primärenergie. Dieser Schritt erfordert keine Dauersubventionen.  Argumente wie, “die Brennstoffzelle ist noch nicht ausgereift”, sind also Scheinargumente von Wasserstoffgegnern. Es geht auch ganz ohne Brennstoffzellen.

Die Ölpreise werden sich nach der Erholung der Weltwirtschaft wieder erhöhen, weil das Maximum der möglichen Förderleistung überschritten ist (Peak Oil)

aktualisiert am 18.03.2010

Bio-Wasserstoff ist auch auf dem Wärmemarkt voll wettbewerbsfähig