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Ein Ausweg aus der Öl-, Klima-, und Kostenfalle |
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© Karl-Heinz Tetzlaff |
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Der überwiegende Teil des importierten Erdöls wird zu Treibstoffen verarbeitet. Künftig wird man mit Biomasse Auto fahren. Die
Treibstoffkosten bei Nutzung solaren Wasserstoffs sind sehr gering. Aus einem lauten stinkenden Auto wird dann ein leises Elektroauto mit erhöhtem Komfort und geringerem Energieverbrauch. Möglich macht das
ein Auto mit Brennstoffzellenantrieb und einem Tank mit Bio-Wasserstoff. Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, wird der Energiebedarf des Verkehrs durch die höhere Effizienz der Wasserstoff- und
Elektro-Technologien deutlich sinken. |
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Als Primärenergie für den Treibstoffbedarf des Jahres 2001 ist hier Erdöl gemeint. Für den “Verkehr morgen” ist Biomasse eingesetzt.
Der geringere Energieverbrauch wirkt sich auch auf die Treibstoffkosten aus. |
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In dieser Abbildung sind die aktuellen Treibstoffkosten
eines typischen Pkw mit den Treibstoffkosten eines künftigen Brennstoffzellenfahrzeuges verglichen. Da Bio-Wasserstoff von der Mineralölsteuer befreit ist, ist das eine beinahe reale Situation. Für die aktuelle Situation ist ein Benzinpreis von 1,10 €/l bei einem Verbrauch von 7,6 l/100 km eingesetzt. Zum Vergleich sollten Sie Ihren Verbrauch mit dem aktuellen Treibstoffpreis multiplizieren. Das hier berechnete Brennstoffzellenauto ist gut motorisiert und und verbraucht 0,26 kg H
2 / 100 km (NEFZ). Will man mit 30 km/h nur von A nach B sind nur 0,005 kg H2/ 100 km erforderlich (ETH-Zürich, 2005)In der nachfolgenden Abbildung wird gezeigt, wie
technische Effizienz mit biologischer Effizienz kombiniert werden kann. |
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Als Vergleichsbasis ist hier ein Biodieselfahrzeug gewählt. Die Rapsernte von einem Hektar Ackerfläche reicht für ein Auto bei 20 000
km/a. Bei gleicher Fahrleitung kann man künftig bis zu 100 Brennstoffzellenfahrzeuge von einem Hektar “ernähren”.Ein ähnliches Bild erhält man, wenn ein Batteriefahrzeug an der Haustankstelle mit Strom
aus Kraft-Wärme-Kopplung betankt wird. Wenn man allerdings im Winter die PKW-Heizung einschaltet ist die Reichweite dahin. Batterieautos habe ihre Stärken (als Zeitauto) bei kurzen Strecken von etwa 100
km/Tag. Brennstoffzellenfahrzeuge sind dagegen Universalfahrzeuge, die heutige Ansprüch an Komfort weit übertreffenwerden. Die internationale Automobilindustrie hat sich geeinigt, die Serienproduktion von
Brennstoffzellenfahrzeugen 2015 zu starten. Parallel dazu hat sich ein Industriekonsortium verständigt, bis dahin die nötige Tankstellen-Infrastruktur aufzubauen. Eine separate Tankstellen-Infrastruktur
wäre in einer Wasserstoffwirtschaft völlig unnötig, weil eine Tankstelle wie jeder andere Verbraucher an das Wasserstoffnetz angeschlossen ist. Eine Tankstelle am Wasserstoffnetz benötigt lediglich einen
Kompressor und ein paar kleine Drucktanks für die Schnellbetankung der genormten 700 bar Tanks im Auto. |
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aktualisiert am 19.03.2010 |
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Der Primärenergiebedarf ist mit Bio-Wasserstoff deutlich geringer |
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Vergleich der Treibstoffkosten nach geltendem Steuerrecht |
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Zur technischen Effizienz gesellt sich die biologische Effizienz des Ackers |
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