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Ein Ausweg aus der Öl-, Klima-, und Kostenfalle |
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© Karl-Heinz Tetzlaff |
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Brennstoffzellen eignen sich hervorragend für den dezentralen stationären Betrieb. Eine Brennstoffzelle ist ein Mini-BHKW mit hohem
Wirkungsgrad und hoher Leistungsdynamik. Laständerungen kann sie innerhalb von Millisekunden folgen. Diese Eigenschaften sind unabhängig von der Größe. Brennstoffzellen, die mit Wasserstoff betrieben
werden, sind also nicht auf ein großes Stromnetz angewiesen. In der Industrie wird man Brennstoffzellen vor jeden größeren Stromverbraucher schalten. Im privaten Bereich wird jedes Haus eine eigene
Brennstoffzelle haben. Möglicherweise sind auch mehrere Brennstoffzellen in einer Wohnung zu finden.Was sich mit einem Wasserstoffanschluss alles ändern kann, soll beispielhaft an einem Einfamilienhaus
dargelegt werden. Wie an anderer Stelle gezeigt wird, ist das Heizen mit Bio-Wasserstoff nicht teurer als das Heizen mit Erdgas oder Öl. In den meisten Fällen muss man am alten Heizkessel
werder den Vordruck verändern noch die Düse auswechseln. lässt sich ein Erdgaskessel in einen Wasserstoffkessel verwandeln. Da Wasserstoff bei der Verbrennung wenig Strahlungshitze
und fast keine korrosiven Gase erzeugt, lässt sich eine neue Brennstoffzellenheizung aus Kunststoff oder anderen billigen Werkstoffen herstellen. |
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Wir können eine Flamme nur deshalb sehen, weil der in der Flamme enthaltene Kohlenstoff leuchtet. Alle Brennstoffe enthalten
Kohlenstoff - bis auf Wasserstoff. Wasserstoff verbrennt daher mit einer kaum sichtbaren bläulichen Flamme und entwickelt nur etwa 10% der Stahlungshitze anderer Flammen. Um den Strahlungsanteil
im gewohnten Rahmen zu halten, setzt man auf die Düsen katalysatorbeschichtete Röhrchen (Bild). Auch ein feinmaschiges Netz (Fliegengitter) wirkt in diesem Sinne. Diese Strahler bieten einen
ähnlichen Komfort wie Elektrostrahler. |
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Wasserstoff macht es mittels Brennstoffzelle möglich, den gesamten Bedarf an Strom und Wärme selbst zu erzeugen. Die künftige Heizung wird
also eine Brennstoffzellenheizung sein. Weil eine Brennstoffzelle voraussichtlich nicht teurer als ein Brenner ist, wird man auf den Brenner verzichten und die
gesamte Wärme mittels Brennstoffzelle erzeugen. Längerfristig wird es ein Überangebot an Brennstoffzellen aus stillgelegten Brennstoffzellenfahrzeugen geben. |
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Für ein Einfamilienhaus soll der Spitzenbedarf für Wärme 20 kW betragen (ein großes altes Haus). Dafür wird eine Brennstoffzelle von ca. 10 kW
elektrischer Leistung benötigt. Die Heizanlage benötigt ferner einen Wasserspeicher, damit die Abfallwäme vom Fernsehabend morgens zum Duschen verwendet werden kann. Mit dieser Ausrüstung geht also auch
im Sommer keine Energie verloren. |
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Brennstoffzellenheizungen sind Heizungen mit Brennwerttechnik. Da Energieangaben im Kraftwerkssektor hierzulande immer auf den Heizwert
(Hu) bezogen sind, bekommt man mehr Energie heraus als man eingekauft hat. Mit Erdgas-Brennwertheizungen erreicht man einen Wirkungsgrad von bis zu. 109%, bei Wasserstoff 116%. Das liegt daran,
dass bei Wasserstoff viel mehr kondensierbares Wasser gebildet wird als bei Erdgas. |
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Ausgehend von der in den Vergaser eingebrachten feuchten Biomasse, ergibt sich bei stationärer Nutzung des Wasserstoffs bei einem
Vergaser-Wirkungsgrad von 84% folgende Nutzenergiebilanz: 100% * 0,84 *1,16 = 97%. Das erreicht man noch nicht einmal mit Opas Holzofen! Der hätte mit nassem Holz außerdem seine liebe Not.
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Da bei der obigen Brennsstoffzellenheizung etwa die Hälfte der Energie als elektrische Energie anfällt, muss man diese
Energie in Wärme umwandeln. Am einfachsten geht das mittels Tauchsieder. Intelligenter ist aber das gezielte Heizen einzelner Räume bei Bedarf mittels Heizlüfter oder Heizstrahler. Das
können z. B. ein IR-Strahler in Form von Wandtafeln sein (Bild). Ein Strahlungsanteil führt zu besserem Wohlbefinden bei gerigerem Energieverbrauch. |
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Quelle: STIEBEL ELTRON |
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Wegen des hohen Anteils elektrischer Energie zum Heizen, ist es möglich, die Wärme erst bei Bedarf einzuschalten. Man lässt ja auch nicht
den ganzen Tag das Licht brennen. Auf diese Weise kann man Heizkosten sparen und hat trotzdem die wohlige Wärme eines Kachelofens.Einer von vielen Synergie-Effekten
in einer Wasserstoffwelt ist die Nutzung von Niedertemperatur-Umgebungswärme mittels elektrischer Wärmepumpe. Betrachtet man diesen Prozess insgesamt, dann wirkt die Brennstoffzelle wie eine Energiepumpe
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Brennstoffzellen erfüllen Ihre Energiewünsche augenblicklich |
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Eine Wasserstoffflamme strahlt keine Hitze ab |
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Ein katalytischer Wasserstoff-Brenner ist fast schon eine Elektroheizung |
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In einem gut geführten Haushalt geht nichts verloren |
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Man bekommt mehr Energie heraus als man eingekauft hat |
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Die solare Wasserstoffwirtschaft hat eine sehr hohe Effizienz |
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Ein Kachelofen zum Wohlfühlen kann auch wie ein Bild aussehen |
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Man wird künftig Wärme so einschalten wie man Licht einschaltet |
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Wasserstoff macht aus einer Wärmepumpe eine Energiepumpe |
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Sonstige Erneuerbare Energien werden einen 10-mal höheren Anteil an der Energieversorgung haben als heute |
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Es wird eine IR-Strahler-Industrie entstehen, die wie die Lampenindustrie, modische Heizelemente herstellen wird |
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Der Standort des Hydrogen-Valley ist meistbietend zu versteigern |
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