Ein Ausweg aus der Öl-, Klima-, und Kostenfalle

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© Karl-Heinz Tetzlaff

Alte Energien im Wettbewerb

Alte atomar/fossile Energien sind im Wettbewerb mit Bio-Wasserstoff unterlegen. Mit Bio-Wasserstoff ist es möglich, Haushaltsstrom für ca. 3 Cent/kWh und Industriestrom zu ca. 2,5 Cent/kWh anzubieten, ohne irgendwelche Subventionen in der Energiekette. Diese Preise sind von zentralen Wärmekraftwerken nicht zu toppen, auch wenn diese den Strom kostenlos abgeben würden. Allein die Transportkosten des Stromes (für Haushaltskunden ca, 10 ct/kWh) sind höher als der Endpreis bei der Stromerzeugung mit Bio-Wasserstoff.

Wenn selbstgemachter Bio-Strom die Strom-Infrastruktur nicht mehr benötigt, müssen die Fixkosten der Stromwirtschaft auf immer weniger Kunden umgelegt werden. Durch diese positive Rückkopplung wird der konventionelle Strompreis explodieren. Die konventionelle Stromwirtschaft wird dann sehr schnell zusammenbrechen.

Eine Verbesserung ihrer Wettbewerbssituation können die großen Kraftwerke erreichen, wenn sie aus dem Strom unmittelbar am Kraftwerk Wasserstoff herstellen. Strom aus Kraftwerken kostet allerdings mehr als der Biowasserstoff in der Region. Daher ist Wasserstoff aus Kraftwerken voraussichtlich mehr als doppelt so teuer wie Wasserstoff aus Biomasse.

Diese Infrastruktur ist in einer solaren Wasserstoffwirtschaft nicht wettbewerbsfähig.

Masten zu Pflugscharen

Begräbnis erster Klasse für die Atomwirtschaft?

Möglicherweise werden die Leichen nur notdürftig verscharrt, weil die Kassen leer sind.

Das mit den leeren Kassen kam so: Mit dem Atomausstieg der rot/grünen Regierung wurde der Atomwirtschaft erlaubt, die Rücklagen zum Abriss und zur Lagerung des Atommülls für Finanzwetten einzusetzen. Jetzt ist das Geld weg. Die Hoffnung, mit den abgeschriebenen Reaktoren die Begräbniskosten zu verdienen, ist durch Fukushima zerstört worden. Dumm gelaufen - für den Seuerzahler.

Unser ehemalige Bundesforschungsminister, Riesenhuber, hat mich schriftlich gefragt, wie teuer Erdöl denn werden könne, um noch gegen Wasserstoff aus Biomasse konkurrieren zu können. Ich habe ihm sinngemäß geantwortet, etwa 30 US$/barrel. Volkswirtschaftlich betrachtet sei Öl und Gas aber auch geschenkt zu teuer (Externe Energiekosten).

Grüner Wasserstoff ist also der Stoff aus dem die Albträume der Energiemulties sind.

Es ist sehr die Frage, ob sich alle Regierungen der Welt von den Energiekonzernen am Nasenring vorführen lassen. Die erste Regierung, die sich von dieser Fremdherrschaft befreit, wird ein Feuerwerk der Prosperität auslösen.

Die unsichtbare Hand der der Energiemulties.

Eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft kann also mutig in die Offensive gehen.

Das ist für die Energiemulties ein völlig neues Gefühl!

Wo alle gleich denken, denkt keiner besonders viel

Walter Lippmann, Jounalist

First they ignore yuo, then they laugh at you, then they fight you, then you win!

Mahatma Gandhi

Der Preis des Bio-Stroms ist von keiner anderen Technologie zu toppen

Alle Arten von Großkraftwerken sind in einer Wasserstoffwelt nicht wettbewerbsfähig.

Vattenfall hat angekündigt, keine Kohlekraftwerke mehr bauen zu wollen. Gaskraftwerke zur Stabilisierung des Stromnetzes werden nur gebaut, wenn der Staat diese subventioniert.

Die Strom-Infrastruktur kann demontiert werden

Die billigste Alternative zu Bio-Wasserstoff ist auch geschenkt zu teuer

Eine wettbewerbsfähige grüne Energie ist für die Energiewirtschaft schwer verdaulich

Der Einfluss der Energiemultis ist gewaltig. Sie durchdringen alle Bereiche der Politik

Bio-Wasserstoff wird gewinnen, weil die schärferen Argumente auf seiner Seite sind

Alle großen Bedrohungen und Probleme der Menschheit sind hauptsächlich oder wesentlich auf das fossil-atomare Energiesystem zurückzuführen.

Wolfgang Gründinger, YOIS

aktualisiert am 26.11.2011