Wasserstoffwirtschaft

Auf dieser Website beschreibt ein Verfahrensingenieur mit über 30 Jahren Erfahrung in der industriellen Entwicklung von Elektrolyseuren und Brennstoffzellen eine alternative Energiewirtschaft, die bei vollem Umwelt- und Klimaschutz zu einer Absenkung der Energiekosten weit unter das Niveau der heutigen fossilen Energiewirtschaft führt. Dargestellt werden vor allem die technologischen und ökonomischen Fakten. Gesellschaftspolitische Konsequenzen werden dem Leser mit der Bitte überlassen, Verantwortung zu übernehmen und Zivilcourage zu zeigen.

In einer Wasserstoffwirtschaft wird auf allen Ebenen mit Wasserstoff gehandelt und gewirtschaftet. Anders als in der heutigen Stromwirtschaft, bei der 2/3 der eingesetzten Primärenergie verloren gehen, liegen die Verluste in einer Wasserstoffwirtschaft im einstelligen Prozentbereich. Das liegt daran, dass in einer Wasserstoffwirtschaft ein systembedingter Stromüberschuss erzeugt wird, der prinzipiell zu einer verlustfreien Energiewirtschaft führt. Darüber hinaus kann die Effizienz einer Energiewirtschaft bei einem derart großen Stromanteil leicht verbessert werden. Mit Einführung einer Wasserstoffwirtschaft sinken die Preise insbesondere für Strom und Mobilität um mehr als 70%. Das gilt bei Nutzung der heutigen fossilen Energieträger und für Biomasse, deren Energie durch thermochemische Vergasung nahezu vollständig in Wasserstoff überführt werden kann. Da Holz bekanntlich billiger ist als Öl und Gas, öffnet sich ein Weg, die Energiewende bei vollem Umwelt- und Klimaschutz ohne zusätzliche Kostenbelastungen zu vollziehen. Anders als bei Vergärung und Verbrennung, können mit der favorisierten thermochemischen Vergasung alle Arten von Biomasse genutzt werden. In Deutschland, Europa und weltweit gibt es genug Biomasse, um alle atomaren und fossilen Energieträger zu ersetzen. Damit kann auch die Abhängigkeit von ausländischen Energielieferungen beendet werden. Damit ist eine dauerhaft sichere Energieversorgung für Strom, Wärme und Mobilität möglich.

Eine Wasserstoffwirtschaft kann fluktuierende Einspeisungen von Strom problemlos absorbieren. Stromspeicher und Schattenkraftwerke sind daher nicht erforderlich.

Übrigens, die Wasserstoffwirtschaft wird seit rund 200 Jahren von allen Industrienationen praktiziert. Der Wasserstoff wurde hauptsächlich durch thermochemische Vergasung von Kohle gewonnen. Leider war dieses Gas (Stadtgas) in der Vergangenheit mit einem Anteil von 50%-60% Wasserstoff zu unrein, um es mit einfachen Brennstoffzellen dezentral verstromen zu können. Darauf kommt es in einer Wasserstoffwirtschaft aber an. Nun im 21. Jahrhundert können wir beides: reinen Wasserstoff herstellen und billige Brennstoffzellen produzieren!

Die Aussagen zur Wasserstoffwirtschaft werden von technisch wissenschaftlichen Studien und Gutachten gestützt. Einzelheiten sind auf den folgenden Seiten dargelegt.

aktualisiert: 26.11.2013

Die im März 2009 gegründete H2 Patent GmbH, Bad Iburg wird die Technologie zur Herstellung von Wasserstoff aus Biomasse weiterentwickeln und weltweit lizenzieren.

[Home] [Konzept] [H2-Herstellung] [Infrastruktur] [Brennstoffzellen] [Energiequellen] [Wahre Preise]

Impressum