Eine solare Wasserstoffwirtschaft auf Grundlage von Biomasse aus der Landwirtschaft ermöglicht eine drastische Reduzierung unserer heutigen Energiekostenrechnung und die politische Unabhängigkeit. In dieser grünen Wasserstoffwirtschaft gibt es vollen Umwelt- und Klimaschutz gratis als Bonus.

Diese Strategie “weg vom Öl” erfordert keine zusätzlichen Investitionskosten und keine HightTec-Enwicklungen. Alle Technologien sind verfügbar. Man muss es nur wollen.

Das alles klingt ziemlich märchenhaft, nicht wahr? Der Autor ist aber kein Märchenerzähler. Er ist Energie-Experte (Dipl.-Ing. Energie, Verfahrenstechnik und hat viele Jahre mit Wasserstofftechnologien gearbeitet). Alle Fakten sind in einem dicken Buch nachprüfbar. Auf dieser Website finden Sie die Beschreibung einer Energiepolitik aus einem Guss, also genau das, was die Verbände und die jeweilige Opposition stets bei der Regierung anmahnen.

Doch Vorsicht: mit der amtlichen solaren Wasserstoffwirtschaft verhält es sich so wie in Andersens Märchen “Des Kaisers neue Kleider” oder wie mit der DDR und der Demokratie.

Die DDR war auch keine Demokratie, sie nannte sich nur so

Babylonische Sprachverwirrung:

In einer Stromwirtschaft wird Strom an den Verbraucher geliefert. In einer Wasserstoffwirtschaft wird Wasserstoff an den Verbraucher geliefert. Soweit so klar. Doch irgendwer hat unsere Sprache verwirrt, damit wir aus der Öl- und Klimafalle nicht herausfinden.

Die folgenden drei Bilder sollen klarstellen, was eine Wasserstoffwirtschaft ist - und vor allem, was sie nicht ist.

(A) Stromwirtschaft, keine Wasserwirtschaft

Niemand ist bisher auf die Idee gekommen, unsere heutige Stromwirtschaft als Wasserwirtschaft zu bezeichnen, nur weil überschüssiger Strom in Form von Wasser gespeichert wird.

(B) Stromwirtschaft, keine Wasserstoffwirtschaft

Von offizieller Seite wird diese Stromwirtschaft aber als Wasserstoffwirtschaft ausgegeben

Aber diese moderne Form des Strommanagements bleibt eine Stromwirtschaft, weil letztlich Strom über das Netz an den Verbraucher geliefert wird.

Auch die separate Einführung von Wasserstoff als Treibstoff an den Tankstellen begründet noch keine Wasserstoffwirtschaft, denn die flüssigen und gasförmigen Treibstoffe werden laufend an die Entwicklung angepasst, ohne dass aus diesem Teilmarkt gleich eine Ära wird.

Regierung, Gutachter, NGO’s und die Medien verbreiten unentwegt diese unechte Form (B) einer solaren Wasserstoffwirtschaft. Wegen immenser Kosten und hoher Verluste wird diese “Wasserstoffwirtschaft” von Kritikern zu Recht verdammt. Diesen Kritikern ist aber entgangen, dass sich ihre Kritik nicht auf eine Wasserstoffwirtschaft sondern auf eine  Stromwirtschaft bezieht. Das ist nicht nur ein 100 Mrd. € Missverständnis sondern könnte uns angesichts der kommenenden Öl- und Terrorkriege das Leben kosten (In einer echten solaren Wasserstoffwirtschaft würden sich die Energiekosten für Deutschland um 100 Mrd. €/a vermindern).

Wo alle gleich denken, denkt keiner besonders viel.

Walter Lippmann, Journalist

(C) Solare Wasserstoffwirtschaft

In einer Wasserstoffwirtschaft wird auf allen Ebenen mit Wasserstoff gehandelt und gewirtschaftet. Eine Wasserstoffwirtschaft ist also dadurch gekennzeichnet, dass Wasserstoff an den Endverbraucher geliefert wird.

Anders als bei der Stromwirtschaft (A) und (B) ersetzt die solare Wasserstoffwirtschaft (C) die gesamte Energiewirtschaft. Haushalte, Industrie und Tankstellen werden über ein einziges Rohrnetz komplett versorgt. Eine Wasserstoffwirtschaft ist  (wegen Stromüberschuss) eine wärmegeführte Energiewirtschaft, die auf Verbraucherebene verlustfrei ist. Auch die Herstellung von Wasserstoff aus Biomasse oder Strom ist weitgehend verlustfrei.

Die billigste Primärenergie für die Herstellung von Wasserstoff ist Biomasse. Wasserstoff aus Strom ist in Europa nicht wettbewerbsfähig, solange Strom mehr als 1,5 ct/kWh kostet. Weder Windstrom noch Atomstrom aus abgeschriebenen Anlagen ist so billig. Für eine grüne Wasserstoffwirtschaft haben wir in Europa und den meisten Ländern der Welt mehr Biomasse als wir zum vollständigen Ersatz aller fossilen und atomaren Energien benötigen.

Die heutige Energiewirtschaft kann im freien Wettbewerb mit einer grünen Wasserstoffwirtschaft nicht bestehen. Sogar Wasserstoff zur Wärmeversorgung ist heute schon deutlich billiger als Erdgas oder Heizöl. Viele Stadtwerke würden gerne diesen Bio-Wasserstoff einkaufen oder produzieren - wenn sie dürften.

Eine solare Wasserstoffwirtschaft ist keine Optimierung der Stromwirtschaft, sondern eine kostengünstiger Alternative für die gesamte Energiewirtschaft

Wenn Sie das Thema “echte und unechte” Wasserstoffwirtschaft vertiefen möchten, klicken Sie bitte hier (empfohlen).

Wenn Sie echt von unecht unterscheiden können, halten Sie die Schlüssel für Frieden und Prosperität in Ihren Händen

Eine detaillierte Darstellung der grünen Wasserstoffwirtschaft:

Bio-Wasserstoff

Wenn Sie schon etwas vertrauter mit dem Sachverhalt sind, können Sie auch quer einsteigen:

Wasserstoff-Herstellung

Brennstoffzellen

Energiekosten

Pro und Kontra

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Impressum

Die im März 2009 gegründete

H2 Patent GmbH

Wird die Technologie zur Herstellung von Wasserstoff aus Biomasse weiterentwickeln und weltweit lizenzieren.

Verein zur Förderung der grünen Wasserstoffwirtschaft, Aachen

Eine kostenlose Internet-Zeitschrift, erstellt von unabhängigen Mitstreitern:

Reflexionen über unser Handeln im Lichte einer echten solaren Wasserstoffwirtschaft.

© Karl-Heinz Tetzlaff

aktualisiert am 30.12.2009